Constantin Gillies: Evergreen/Nevergreen


Anawawisida? Ich habe original gar nichts von der tollen Sprachausgabe verstanden. „Was zur Hölle soll das heißen: Anawawisida?“ Nick verdreht genervt die Augen. „Another visitor, Alter, another visitor! Ich weiß nicht, was du hast. Das war doch total gut zu verstehen.“ Er dreht sich zum...

Impossible Mission ist der Evergreen schlechthin. Die Sprachausgabe – das war ein elementares Trommelfell-Erlebnis. Ein unglaublicher Effekt!

Constantin Gillies: Evergreen/Nevergreen

Uwe Post: Dungenieure in Düsseldorf


Es klingelte. Herr Mittelmeier öffnete arglos die Haustür. »Tach auch«, grüßte der erste Zwerg, »wir fangen dann jetzt an.« »Äh«, antwortete Mittelmeier, »… ja.« Er vermutete, dass es schon seine Richtigkeit hatte, dass ihn ein Trupp Zwerge mit Bauhelmen und Werkzeugen am Samstagmorgen aus dem...

Es klingelte. Herr Mittelmeier öffnete arglos die Haustür.
»Tach auch«, grüßte der erste Zwerg, »wir fangen dann jetzt an.«

Uwe Post: Dungenieure in Düsseldorf
„Er ist ein in sich zusammengesunkenes, aufblasbares Homo Sapiens-Imitat aus hellem Gummi, aus dem jemand den Großteil der Luft gelassen hat.“
Thorsten Küper: Haptisch

Thorsten Küper: Haptisch


Er ist ein in sich zusammengesunkenes, aufblasbares Homo Sapiens-Imitat aus hellem Gummi, aus dem jemand den Großteil der Luft gelassen hat. Wie er da mir gegenüber am Tisch des Cafés kauert und zu mir hochschaut: »Ehrlich, es geht mir gut.« // [Auf YouTube anhören] //...

Heute trägt mich die Transportgondel aufwärts zu einem Schaufellader; ich sehe ihn schon aus der Ferne, seine Ausleger, von grauer Morgensonne bestrahlt, während unter mir die Gebäude vorüberziehen …

Frank Hebben: Krematorium

Krematorium


Ich bin ein Torso, kein Schädel in den Denkfabriken. Ich habe eine Brust und einen Kopf, obwohl ich mein Gesicht nicht kenne: Ein Nylonstoff hüllt meinen Körper ein, eng anliegend, warm, und es prickelt, sobald die kleine Sensorspinne, mit Widerhaken an den Beinen, weiterkrabbelt bis...

Karsten Kruschel – Teufels Obliegenheiten, oder: Der gewaltsame Frieden


In einer Welt, in der der Zweite Weltkrieg ausgeblieben ist, steht von Hofstaetter kurz davor, mit seiner Firma DISQUE DUR den Durchbruch ins Informationszeitalter zu schaffen. Als ein Luftschiff, das seine neueste Erfindung transportieren soll, nicht am Zielort ankommt, vermutet er, dass eine der großen konkurrierenden Firmen ihm übel mitspielen will. Doch dann taucht ein mysteriöser Mann auf, der etwas Seltsames bei sich hat: einen weißen, eckigen Kasten, auf dem ein Apfel-Emblem aufleuchtet – wie aus einer anderen Zeit …

Es war ein klirrend kalter Wintertag, an dem die weit entfernten Luftschiffe so deutlich zu sehen waren …

Karsten Kruschel: Teufels Obliegenheiten